| Was ist eigentlich
eine "gute" Webseite ?
Das ist schon beinahe
eine philosophische Frage.
Gibt es überhaupt
gute und schlechte Webseiten ?
Eine gute Webseite
dürfte wohl in dem Moment gut sein, wo diese eine zufriedenstellende
Besucherfrequenz aufweist und wenn eine entsprechende Response (Antworten
, ausgefüllte Formulare, Bestellungen ec.) eintreffen. Dass nun
eine entsprechende Gestaltung und technisch funktionierende Seite
die Frequenzen erhöhen kann, dürfte wohl für jedem klar sein. Was
den Geschmack des Designs anbelangt, so wird es wohl nie möglich
sein, alle Besucher zufriedenzustellen.
Beispiel 1 : Top
Freeware wird angeboten mit midi sound im Hintergrund (scheinbar
megaout). Die Frequenz überschreitet aber beinahe die Serverkapazität....
gut oder nicht gut ?
Beispiel 2 : Pizzeria
wirbt für Hauservice in der Region Zürichsee. Die Seite beinhaltet
viele Schreibfehler und ist voller verpönter Animationsbildchen....
Der Laden musste
neues Personal einstellen um den Bedarf zu decken. Gute
oder schlechte Seite ?
Die folgenden Tips
sollen nur einige grundlegende Hinweise dafür geben, wie Besucherfrequenzen
erhöht werden könnten.
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GRAFIK
Bildauflösung - Jeder Text lässt sich nur dann lesen, wenn zwischen
seiner Darstellungsfarbe und dem Hintergrund ein gewisser Kontrast herrscht.
Dies berücksichtigen viele Seitenautoren beim Erstellen der Seiten nicht
und wie sieht es der Betrachter auf seinem Zielsystem? Stellen Sie hierzu
die Farbtiefe Ihres Bildschirms einmal auf 256 Farben zurück und sehen
sich andere Seiten an.
Greller Hintergrund, flimmernde Farbkontraste zwischen Text
und Hintergrund und unpassende Hintergrund-Bilder verhindern, dass man
den davorstehenden Text lesen kann.
Unscharfe Grafiken, und Logos, teilweise ohne Anti-Alias führen
schnell zu einem vorzeitigem verlassen der entsprechenden Seiten.
Animationen - Sich drehende Logos, zappelnde Email-Buttons, zu schnelle
Laufschriften sollten sorgfältig eingesetzt werden.
Zu grosse Bilderdateien - Oft werden zu viele oder zu grosse Bilddateien
geladen, natürlich auch noch ohne den entsprechenden alternativ-Text,
welcher wenigstens ein Hinweis dafür gäbe, dass da noch was zu sehen wäre.
Auch wenn schon viele Anwender einen schnellen ISDN Zugang haben, so gibt
es doch noch einen grossen Anteil von analogen und somit langsamen Netzbenutzer.
Dieses Potenzial ist nicht zu unterschätzen.
TEXT
Unpassende Seitentitel - Was ganz zuoberst in der Titelzeile
Ihres Browserfensters steht, findet sich als Text in den Bookmarks Ihrer
Besucher wieder. Zudem wird dieser wörtlich von den Suchdiensten übernommen.
Der Seitentitel darf daher nicht vernachlässigt werden.
Zentrierte Schrift - Als DTP (Desk-Top-Publishing) mit billigen
PCs und Windows-WYSIWYG-Software selbst für Normalsterbliche machbar
wurde, mussten sie sich fragen lassen, ob eine von ihnen entworfene Seite
"gut aussieht" - von grafischen Regeln ganz zu schweigen. Nun,
vielen ist aufgefallen, dass sich im Handumdrehen Texte zentrieren ließen.
Das sieht für viele zwar immer gut aus, aber trotzdem: Zentrieren ist
gestalterisch nur selten sinnvoll - nicht nur weil damit der Satzspiegel
flöten geht. Es gibt nur ganz wenige Situationen, in denen es wirklich
Sinn macht, Text zu zentrieren.
Schriftwahl und Styling - Wenn möglich nur Standardschriften
wie Verdana,Arial,Helvetica ... verwenden.
SYSTEM-KOMPATIBILITÄT
Die Seite passt nicht nicht ins Browserfenster / - - Eigentlich
hilft nur, sich eine Seiten in möglichst vielen Bildschirmauflösungen
(640x480 bis 1280x1024) einmal anzusehen und dabei mindestens die beiden
Standardbrowser Netscape Communicator und Internet Explorer (und nicht
immer nur den neuesten) zu verwenden. Im Moment überwiegen noch die Besucher
mit einer Bildschirmauflösung von 800x600 Pixel. Also die Seiten
in dieser Auflösung optimieren.
Explorer oder Netscape - Obwohl HTML ja eigentlich als ein herstellerunabhängiger
Standard gedacht ist, schleichen sich doch immer wieder gewisse Erweiterungen
ein, indem sie zuerst bei dem einen oder anderen Browser eingeführt werden
und dann in dem Standard eventuell irgendwann einmal vorkommen. Noch eine
ganze Weile später können dann auch die sehr alten Browser und die sehr
einfachen Browser das, was in den Standard neu hereingekommen ist. Oder
auch nicht. Als Webseitenautor sieht man sich deshalb oft in einem Konflikt.
Nimmt man die neuesten Knalleffekte mit in seine Seite herein, kann man
da wirklich etwas tolles machen. Aber das kann nur noch derjenige gut
finden, der denselben Browser mit denselben Einstellungen verwendet. Oder
zieht man sich auf ein altes Standard-HTML zurück, vielleicht sogar auf
die Teilmenge davon, die auch ganz alte Browser noch können?
DIVERSES
Counter - Diese sind für den Besucher nur bedingt Aussagekräftig,
da vom Administrator manipulierbar ?
Fehlende Interaktivität - Viele Websites wirken uninteressant, weil
sie keine interaktiven Möglichkeiten bieten und den Benützer nicht einbeziehen.
Dies kann passieren, wenn bestehende Werbe-Broschüren 1:1 'ins Internet
gestellt' werden.
Fehlende Kontaktadressen - Unbedingt interaktive Möglichkeiten
für die Kontaktaufnahme zur Verfügung stellen (mailto oder Formular).
Baustellen-Seiten - Links auf Baustellenseiten, schade um die Zeit-
und Kostenverschwendung
URL/Verzeichnisnamen
- Der URL-Name kann dem Surfer ja eigentlich egal sein, bis zu dem Augenblick,
in dem er ihn eintippen muss oder sich anhand des URL orientieren möchte.
Je später man einen Namen ändern möchte desto umfangreicher die Arbeiten,
schon mehrere Links können auf diese Seite weisen, hier ist Planung
angesagt.
Sound sollte so eingesetzt sein, dass der Besucher diesen auch von
der entsprechenden Seite nach Bedarf ausschalten kann. Von vielen wir
der Sound auf den Seiten als störend empfunden !
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